lunedì 14 marzo 2016

Eine Liebe, die „nie“ endet - 10 ANNI BRIGATA GIALLOROSSA MERANO - un amore che non finisce „mai“

(scrollare verso il basso per la versione italiana) 
(scroll down for the english version!)

Unsere Jubiläumssaison neigt sich dem Ende zu und bedauerlicherweise ist diese lang ersehnte Spielzeit - milde ausgedrückt – ziemlich bescheiden verlaufen. Zu gerne erinnern wir uns zurück an die glorreichen Zeiten im Pala. Mit Pyro, Rauchtöpfen, Blinkern, ausgelassenem und unbeschwertem Tifo wurde Freitag für Freitag das langersehnte Wochenende eingeläutet. Wunderbare Jahre, die sich durch den Aufstieg in die Serie B und den damit verbundenen Umzug in die Halle schlagartig ändern sollten. 
 

Zu Beginn schien besagter Umzug kaum negative Auswirkungen auf unseren Support und unsere Mitgliederzahlen zu nehmen. Doch nach und nach verließen immer mehr langjährige Mitglieder – wichtige Stützen und gute Freunde – die Gruppe. Manche vermissten die Partystimmung aus Palazeiten, die in der Halle nie wirklich aufkommen sollte; wiederum andere verlagerten ihren Lebensmittelpunkt ins Ausland, um dort ihrer Studientätigkeit nachzugehen oder sich arbeitstechnisch zu verwirklichen.  

Eines möchte ich an dieser Stelle klarstellen: Diese Verlautbarung ist keinesfalls als Vorwurf gegenüber jenen Mitgliedern gedacht, die jahrelang die Kurve hochleben haben lassen, um sich anschließend neu zu orientieren. Ohne sie, ohne uns hätten wir diese schöne Zeit nicht miterleben dürfen, die heute wohl keiner mehr missen möchte.


Insgeheim jedoch war so manchem alteingesessenem Mitglied zu diesem Zeitpunkt bereits klar, dass ihre Brigata unter diesen Umständen wohl nicht mehr allzu lange Bestand haben würde, da es nahezu unmöglich schien diese Lücke wieder zu schließen. Schweren Herzens müssen wir uns heute eingestehen, dass sich diese Befürchtung wohl oder übel als wahr erwiesen hat. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

Einerseits bestand der Kern unserer Gruppe aus einem! großen Freundeskreis, welcher die kollegiale Atmosphäre und die unvergesslichen Momente gar erst ermöglichte. Diese Tatsache führte im Umkehrschluss – wenn auch nicht bewusst – dazu, dass die Gruppe für potentielle Neumitglieder weniger attraktiv und schwer zugänglich erschien, da man sich mit einem „verschlossenem“ Umfeld konfrontiert sah. Andererseits war für viele unserer Mitglieder nicht etwa die Faszination für den Sport Fußball an sich ausschlaggebend für den Einstieg in die Ultra-Szene, sondern wie bereits angesprochen, entwickelte sich die Begeisterung durch den kollegialen Umgang miteinander und der Aussicht auf einen „heillousn Keil“ am Wochenende und den sagenumwobenen „Oscholtfaktor“ am Spielfeldrand. So brach der harte Kern der ersten Stunde mehr und mehr auseinander und es konnten kaum – selbstverständlich mit Ausnahmen – neue, motivierte und fähige Mitglieder mobilisiert werden – wodurch andere Kurven der stetigen Fluktuation entgegenwirken - und somit kamen wir nach langen und intensiven Gesprächen zum Entschluss unser Gruppendasein mit Ende dieser Spielzeit für unbestimmte Zeit auf Eis zu legen. 
 

Dieser Schritt schmerzt und fiel uns keinesfalls leicht. Doch wer in diesem Jahr Zeuge unserer Spiele werden durfte – um nicht zu sagen, musste – wird unseren Entschluss nachvollziehen können. Nicht selten waren uns unsere Freunde aus Obermais zahlenmäßig deutlich überlegen. Und dies vor heimischer Kulisse. Zu Hause. In Unserer Halle! So können und wollen wir unsere Gruppe nicht in Erinnerung behalten und daher folgt unser Entschluss nach 10 Jahren vorübergehend die Reißleine zu ziehen, um einem weiteren Verfall unserer geliebten Brigata entgegenzuwirken.

An dieser Stelle möchte ich im Namen unserer Gruppe „an tamischn Vorgelli“ an unsere Freunde aus unserer Kurstadt richten, ohne die wir wohl schon früher zur Resignation gezwungen gewesen wären. Danke für alles! Zudem erinnert sich wohl jeder gerne an die gemeinsamen Saufgelage und „Voll-Fett-Exzesse“ mit unseren liebgewonnen Freunden aus Innsbruck, Wien und Dornbirn zurück. Danke Jungs und Mädels, wir lieben euch! 
 

Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Beim ersten Play-Off-Spiel unserer Gelb-Roten werden wir uns würdig von der „Calcio a 5“ Bühne verabschieden und möchten euch hiermit recht herzlich dazu einladen, gemeinsam mit uns zum Abschluss die Memoiren unserer Gruppe um ein unvergessliches Kapitel zu ergänzen. Das Spiel findet voraussichtlich am 16. April statt. Genaue Informationen folgen. Den Ablauf dieses Festtages haben wir uns in etwa wie folgt vorgestellt:
  • Gegen 13:00: Treffpunkt bei der Halle – vorglühen mit Gratis-Bier
  • 16:00: Spielbeginn mit Choreo und würdigem Support zum Abschied – mit „tamisch viel Hoss!“
  • Nach Abpfiff: Corteo zum Pala und kleiner Pyro-Aktion (Abschiedsfoto mit Banner „10 Anni BGR“)
  • Da unser Ost-West Club leider nicht zur Verfügung steht, werden wir uns um eine Alternative bemühen (Suche läuft bisher jedoch äußerst bescheiden)
  • Falls keine passende Location auffindbar ist, werden wir uns gemeinsam in den Lokalen der Kurstadt austoben













 
La stagione che coincide col nostro 10° anniversario sta per terminare ma purtroppo non ha soddisfatto le aspettative. Troppo spesso ci ricordiamo dei nostri gloriosi anni al Palamainardo. Fumogeni, bengala e tifo sfegatato marcarono anni fantastici: dalla promozione in serie B al “trasferimento” delle partite in palestra.


Inizialmente non sembrava che questo cambiamento potesse avere un effetto negativo sul nostro supporto alla squadra e sul numero dei compagni presenti alle partite. Col tempo che passava, i membri più importanti e i nostri amici piu stretti si allontanarono dalla nostra realta. Per alcuni, la nostalgia del passato creò una gabbia nel presente mentre per altri, la speranza per un futuro migliore, portò a fare scelte di lavoro e studio che li portarono lontani da noi. Che sia ben chiaro: questo comunicato non è assolutamente rivolto a queste persone come forma di protesta, anzi vorremmo elogiare questi ragazzi che insieme a noi hanno fatto si che la Brigata potesse sopravvivere per più di 10 anni. Senza di loro, senza di noi non avremmo mai potuto passare questi anni fantastici, dei quali oggi nessuno vorrebbe sentire la mancanza!

 
Forse in fondo lo sapevamo che prima o poi questo giorno d'addio arivasse. Disgraziatamente questo giorno è veramente arrivato e i motivi sono più che chiari. Da una parte lo zoccolo duro di questo gruppo era formato inanzitutto da amici, cosa che rese l'atmosfera molto familiare. Forse pero, proprio questo fù un motivo per lo scarso interesse da parte di potenziali nuovi membri. Il gruppo era quindi saldamente formato e poteva dare l’impressione di essere difficilmente accessibile. In piu, lo sport non fu certo sempre il motivo principale di un eventuale integrazione di nuovi membri all’interno del nostro piccolo mondo ultra. Il tutto era infatti un motivo di ritrovo tra amici durante il fine settimana. Lentamente la nostra unione si frantumò e non furono trovati spunti decisivi per portare avanti il nostro progetto. Dopo varie discussioni abbiamo deciso di fermarci con la fine della stagione in corso. 

La decisione non fu semplice da prendere ma sara sicuramente condivisibile da parte dei membri che hanno assistito alle ultime partite del nostro amato G.A. Bubi Merano. Poche persone, poca motivazione e tifo quasi assente– non è sicuramente questo il modo in cui vogliamo ricordare il nostro gruppo e non vediamo quindi altra possibilità, se non quella di scioglierlo.

A questo punto vorremmo ringraziare in nome della Brigata i nostri fratelli della Curva Sud del Maia Alta, senza i quali sicuramente non avremmo raggiunto i 10 anni. Naturalmente ricordiamo con tanto piacare anche le innumerevoli feste con i ragazzi di Vienna, Innsbruck e Dornbirn. Grazie ragazzi e ragazze, vi amiamo veramente!


Ritorniamo al fatto del nostro scoglimento: alla prima partita casalinga della nostra squadra nei play-off vorremo dare il nostro addio al mondo del calcio a 5 e vi invitiamo così a partecipare numerosi, per concludere l’ultimo capitolo della nostra storia in modo dignitoso. Dovessimo arrivare terzi in classifica, la partita si terrà il 16 di aprile, altrimenti, raggiungendo il secondo posto, giocheremo una settimana più tardi, il 23. Tra poco avrete maggiori informazioni. La giornata festiva si svolgerà più o meno in questo modo:


  • Ritrovo alle ore 13:00 davanti alla palestra con birra GRATIS!
  • Ore 16:00 Inizio della partita con coreografia e tifo degno di addio
  • Dopo il fischio finale corteo fino al Palamainardo con tanto di fumogeni e bengala e foto di gruppo con striscione
  • Festa in città (il posto non è ancora stato deciso!)

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    Our 10th anniversary year draws slowly to a close, and sadly this period has, to put it mildy, not gone well. We love to look back at the glory days in Pala. With pyro, smoke, strobos and wild, unchallenged displays every single Friday, a perfect start to the much anticipated weekend. Wonderful years before promotion to the Serie B and the move into the hall, and the changes that those two aspects brought about.
    In the beginning, the move didnt appear to have a negative effect on our support and membership numbers. However, slowly but surely, time-served members (important to our existence and good friends) started to leave the group. Some missed the party atmosphere of the Pala era, something that failed to reoccur in the hall. Others moved abroad, or work got in way.
    There is one thing I want to make clear at this stage. This is in no way a cricitism of those members who made the terrace what it was for so many years, but who have now found a new direction. Without them, without us, we would never have experienced the good times we had.
    Nevertheless, many older members will have recognised that their Brigata wouldn’t be around much longer, as the void left was almost impossible to fill. Today with a heavy heart, we must admit that this fear, for better or for worse, has now become reality. The reasons why are easy to sum up.
    On the one hand, the core of the group was made up of one(!) big group of friends, which was fundamental to the friendly atmosphere and wonderful moments. This meant, however, that the group was less attractive for new potential members, as feeling part of things seemed more difficult when confronted with what could have appeared to have been a „clique“. On the other hand, many of our members didnt become part of the ultra scene through an initial interest in football, but rather were drawn to it through the friendly atmosphere within the group and the prospect of „heillousn Keil“ on a weekend and the legendary „Oscholtfaktor“ at the edge of the pitch. The result was that the hardcore started to break up, and it wasn’t possible, naturally with the odd exception, to recruit new, motivated members – something fanscenes normally do to cope with churn within a group. For this reason, after long, intensive discussions, we decided to place group activities on ice for an undefined period of time.
    This decision was extremely painful, and wasn’t one that was easy to make. Those who attend matches though must however understand why. In recent times, it wasnt that seldom that our friends from Obermais were in greater numbers! And that was when we were playing at home! In our own hall! Thats not how we want our group to be remembered. As a result, we decided to call it a day in our 10th year of existence, so that the memory of our group is preserved.
    On behalf of our group, I would like to thank our friends from the Spar town, without whom we would surely have given up sooner. Thank you for everything Curva Sud! Likewise, all of us look back fondly on the drunken exploits with our friends from Innsbruck, Vienna and Dornbirn. Thanks lads and lasses – we love you!
    So, back to the topic at hand. We want to conclude things in suitable surroundings, therefore at the first play-off game of our red and yellow heroes, we plan to exit with a bang. We invite everyone to join us, draw the group to a close, but with one final unforgettable chapter! The match is on the 16th April. Further details will follow, but we currently envisage the following plan:
    • Approx. 13:00: Meeting in the Hall – with free beer!
    • 16:00: Match starts with a choreo and the kind of support to match the occasion– with „tamisch viel Hoss!“
    • After the final whistle: march to Pala and a little bit of pyro (goodbye photo with the banner „10 Anni BGR“)
    • As our „Ost-West“ Club isn’t available, we will look for an alternative (the search is proving tough at the moment though)
    • If we can’t find a suitable location, we will find a suitable pub in the spar town!

martedì 16 dicembre 2014

Stellungnahme zu den verschiedenen Spruchbändern am 13.12.2014

Beim letzten Heimspiel in diesem Jahr zeigten wir das ein oder andere Transparent, zu welchem wir nun auch Stellung beziehen möchten, um die Mitteilung auch verständlicher zu machen.

Zum Einen wurde ein Banner mit der Aufschrift "Susma Haykır, Passolig’eHayır!" gezeigt, was im Deutschen so viel heißt wie: "Sei nicht still, sag nein zu Passolig" Bei Passolig handelt es sich um die in der Türkei neu eingeführte "Fancard", welche ähnlich wie eine Kreditkarte funktionieren soll und wofür eben auch, genau so wie bei einer normalen Kreditkarte ein Bankkonto bei einer bestimmten Bank benötigt wird. Als Mitglied im Alerta Network sahen wir uns verpflichtet dem Aufruf der türkischen Fangruppe "vamos bien" zu folgen und mit dieser Solidaritätsbekundung unseren Unmut über diese Neuerung kund zu tun. Diese so genannte Fancard wird den türkischen Fußball völlig kaputt machen und stellt einen erschütternden Schritt gegen jede Entwicklung der Fankultur dar. Wir möchten hiermit unsere vollste Solidarität für die türkische Fankultur aussprechen und den Kampf gegen diese unzumutbare Veränderung in der Vergabe von Tickets zu Fußballspielen unterstützen.
Nein zu Passolig!




Des weiteren gab es in der zweiten Halbzeit ein Schriftzug gegen die rechtsgerichtete Ultrágruppierung "Frente Atletico" aus der spanischen Hauptstadt, welche den Erstligisten Atletico Madrid unterstützt und letztlich dadurch auf sich aufmerksam machte, als beim Spiel gegen den Rivalen von Deportivo La Coruna Jimmy, ein Fan aus den blau-weißen Reihen von Mitgliedern der Frente auf brutalste Art und Weise erschlagen und anschließend in den Fluss "Manzanares" geworfen wurde. Diese Aktion kostete ihn sein Leben. Mit diesem Spruchband sprechen wir der Familie und den Freunden Jimmys unser vollstes Mitgefühl aus und verurteilen solch eine Art von Gewalt in höchstem Maße.

RIP JIMMY- FRENTE ASSASINI!




Nach Abpfiff des Spiels, gab es dann schließlich noch vor der Halle ein weiteres Spruchband auf welchem mensch "Weg mit Wenter!" lesen konnte. Dies ist ein Protest-Banner, um auf die Namensgebung der Meraner Mittelschule "Josef Wenter" aufmerksam zu machen. Wenter war NSDAP-Mitglied und bei den Nazis gefeierter Schriftsteller!
 
(weitere Infos dazu hier: #Wegmitwenter AntifaMerano)

 

mercoledì 12 marzo 2014

Anche senza coltello siamo migliori! // Auch ohne Messer sind wir besser!

C'era una volta un coniglio bianco-rosso-blu che voleva essere un leone. Ogni giorno si guardava allo specchio e immaginava di avere davanti a se uno spaventoso leone. Con il passare del tempo, lui stesso iniziò a credere di essere il re degli animali. Si pavoneggiava in giro e credeva che tutti i maiali, le mucche e i cani tremassero alla sua presenza. Gli altri animali, però, ridevano di lui. “Un coniglio resta un coniglio, anche se pensa di essere un leone!” dissero. Il coniglio ci rimase male e decise di fare vedere agli altri che non era così! Quando poi arrivò una volpe giallo-rossa dal nord, sembrava essere arrivato il momento giusto per mostrare quanto valesse, così decise di sfidare la volpe, visto che nessun animale avrebbe potuto competere con un leone. La volpe però si gettò subito sul piccolo animale, d'altronde aveva solo un povero coniglio davanti a se. In quel momento il coniglio ebbe paura e ricordó all'improvviso di essere solo un coniglio. E cosi fece ciò che a un coniglio riesce meglio: si mise a correre a più non posso e il più lontano possibile. La volpe si mise a ridere e gli urló dietro: “sei un coniglio e un coniglio resterai per sempre!”

Questa piccola fiaba si può applicare e paragonare anche a certi gruppi ultrà del calcio a cinque. Conigli che preferirebbero essere leoni e che alla fine rimangono solo dei vigliacchi. Non serve a nulla usare spranghe, tirapugni o coltelli. Come nella fiaba, anche nel mondo ultrá vale la seguente affermazione: un coniglio resta un coniglio, un vigliacco resta un vigliacco ed anche senza coltello siamo miglior.

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Es war einmal ein rot-blau-weißer Hase, der gerne ein Löwe sein wollte. Jeden Tag schaute er in den Spiegel und stellte sich vor, einen furchteinflößenden Löwen vor sich zu sehen. Mit der Zeit begann er selbst zu glauben, dass er der König der Tiere sei. Er stolzierte umher und dachte, dass all die Schweine, Kühe und Hunde vor ihm zittern. Die anderen Tiere lachten ihn aber aus. „Ein Hase bleibt ein Hase, auch wenn er meint er sei ein Löwe“, sagten sie. Den Hase traf der Spott der anderen Tiere hart und er nahm sich vor, es allen zu zeigen. Als ein gelb-roter Wolf aus dem Norden kam, schien für ihn die Zeit gekommen sich zu beweisen. Er forderte den Wolf heraus, schließlich kann kein Tier einem Löwen etwas entgegensetzen. Der Wolf aber stürzte sich sogleich auf ihn, er sah ja nur einen Hasen vor sich. In diesem Moment bekam es der Hase mit der Angst zu tun und er erinnerte sich schlagartig, dass er gar kein Löwe ist. Und er machte das, was Hasen am besten können: Er lief davon, so schnell ihn seine Beine trugen und soweit weg wie er nur konnte. Der Wolf lachte und rief ihm hinterher: Ein Hase warst du und ein Hase wirst du bleiben.

Diese kleine Fabel aus der Tierwelt lässt sich eins zu eins auf gewisse Gruppen und Subjekte in der doch kleinen Welt der Ultras im calcio a cinque übertragen. Hasen die gern Löwen wären und am Ende doch nur Feiglinge bleiben. Es nützt dabei auch nichts auf Eisenstangen, Schlagringe und Messer zurückzugreifen. Wie in der Tierfabel gilt nämlich aber auch in der Welt der Ultras: Ein Hase bleibt ein Hase, ein Feigling bleibt ein Feigling und auch ohne Messer sind wir besser.


mercoledì 5 febbraio 2014

Auswärtsverbot // Trasferta vietata 01/02/14

Nach verschiedensten „Komplikationen“ mit dem Fascho-Pack aus Dosson (TV) aus der letzten Saison, waren weitere Unruhen für die diesjährige Trasferta vorprogrammiert - Nach Meran kommt ja wie bekanntlich KEINER! Nichtsdestotrotz organisierten wir einen Bus, um unser Team sowohl quantitativ als auch qualitativ auf höchstmöglichem Niveau zu unterstützen und unsere Ablehnung gegenüber dem verseuchten Haufen zum Ausdruck zu bringen. Jedoch erreichten uns einige Tage vor dem großen Spiel diverse Anrufe der Vereinsverantwortlichen, welche uns baten besagtem Spiel fern zu bleiben, um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden. Nach langer und intensiver Diskussion entschlossen wir uns die Bitte des Vereins auszuschlagen und die Auswärtsfahrt in Angriff zu nehmen. Doch die Aufbruchsstimmung währte nicht lange. Am darauffolgenden Tag meldete sich die Meraner-Quästur zu Wort und drohte mit einem „DaSpo“ für jeden von uns, der sich der Halle in Dosson nähert. Ein „DaSpo“ (Divieto di Accedere alle manifestazioni SPOrtive) bringt ein Stadionverbot auf italienischem Staatsgebiet, sowohl eine Meldepflicht an Spieltagen bei der Meraner-Quästur mit sich und macht somit einen Gelb-Roten Support nahezu unmöglich, was wohl gleichzusetzen mit dem Ende der Brigata gewesen wäre.
Hierbei möchten wir anmerken, dass Auswärtsfahrten aufgrund kleiner Reibereien willkürlich untersagt werden, während rechte Parolen und gen Himmel gerichtete rechte Arme keine Konsequenzen nach sich tragen – Traurig aber leider gängige Praxis!

In diesem Sinne: Danke italienischer Staat, du vergammeltes Stück Scheiße! TRASFERTE LIBERE!

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Dopo le varie complicazioni con i tifosi pseudo-fascisti di Dosson (TV) della passata stagione, ovviamente anche quest'anno si erano previsti dei disordini (visto che a Merano non ci viene nessuno...!). Nonostante tutto, abbiamo deciso di organizzare un pullman per seguire la nostra squadra, come sempre, anche in trasferta. Qualche giorno prima della partita però, ci è giunta una telefonata da parte della nostra società, la quale ci ha chiesto di rinunciare alla trasferta e ci ha pregato di non andare nel paese del radicchio. Anche se dopo una lunga discussione, non eravamo intenzionati a rinunciare a dare il nostro supporto alla nostra squadra sul parquet anche lontano da casa. Passato un altro giorno però, è arrivata un' altra telefonata da prendere un po' più sul serio: la questura ci ha vietato la trasferta e ci ha minacciato con il DaSpo, per chi si fosse trovato nelle vicinanze della palestra!
Siamo giunti quindi al punto in cui nella Serie B del calcio a cinque ci vengono vietate le trasferte, mentre, dall'altra parte c'è gente che gesticola con saluti romani e parole naziste senza venir punito e senza tener in considerazione della legge Mancino!

Grazie stato italiano, sei un gran pezzo di merda! TRASFERTE LIBERE!

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Following various „complications“ with the fash from Dosson (TV) in the last few seasons, further disturbances were expected at this year’s away game – obviously it’s well known that NO-ONE follows there team away to Meran. Nevertheless we organised a bus, so that we could support our team with a suitable mass of supporters and style, and to show our distain for the aforementioned rightwing divs. However a few days before the game we received several telephone calls from club staff asking us to not travel, so as to avoid further trouble. After much consideration we decided to turn down this appeal and travel regardless. Preparations for the departure didn’t get far though. The following day the Meran State Police threated each and every one of us with a “DaSpo” if we were to travell to the venue in Dosson. A “DaSpo” (Divieto di Accedere alle manifestazioni SPOrtive) involves a stadium banning order, as well as the obligation to register yourself by the Meran State Police every matchday, a situation that makes supporting the yellow and reds almost impossible. Were several of these rulings handed out to our members, it would also threaten the existence of the Brigata.
We would like to highlight the fact, that travel to an away match has now been banned due to minor disturbances at previous matches, whereas right wing chants and fascist salutes appear to draw absolutely no punishment or consequence whatsoever – a sad, and unfortunately long running state of affairs. 

With this in mind: Thank you to the Italian state, you rotten piece of shit. FREEDOM FOR AWAY GAMES! TRASFERTE LIBERE!


mercoledì 18 dicembre 2013

Refugees Welcome // Alerta Action Day 2013

Da wir nun seit einiger Zeit dem Alerta Network beigetreten sind und auch heuer wieder die Action-Days stattfanden, entschlossen wir uns für etwas simples aber aussagekräftiges um unseren Standpunkt zum Thema "Flüchtlinge" klarzustellen.

Ein Flüchtling ist Jemand, der in seinem Herkunftsland verfolgt wurde oder von Krieg bedroht wird und es deshalb verlassen musste, somit kann es für uns wohl nur als selbstverständlich gelten, diesen in das Land wilkommen zu heißen, von dem irgendwann Irgendjemand beschloss es als Unseres zu bezeichnen. Kein Mensch ist illegal!
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Siccome ormai da qualche tempo facciamo parte della rete "Alerta Network", che anche quest'anno ha organizzato gli "Action-Days", abbiamo deciso di dare il nostro contributo con qualcosa di molto semplice ma espressivo per mettere in chiaro il nostro punto di vista a proposito dei profughi e rifugiati.
Profugo è un termine che indica chi è fuggito o è stato espulso a causa di discriminazioni politiche, religiose o razziali dal proprio paese e trova ospitalità in un altro paese. Quindi per noi pare più che naturale dare a queste persone il benvenuto nel paese il quale viene denominato "il nostro" da qualcuno. Nessuna persone è illegale!
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As we have now been part of the Alerta Network for a while, and the Action Days took place once again this year, we have decided to state our viewpoint regarding “refugees” in a simple but effective manner.
A refugee is someone who has been persecuted or threatened by war in his or her own land, and so has been forced to leave. With this in mind, it requires no explanation as to why we feel these people should be made welcome in this country, which someone happened to decide was ours. No person is illegal!
REFUGEES WELCOME AND BRING YOUR FAMILIES!

giovedì 15 agosto 2013

Saisonsbeginn 2013/14

Die Mannschaften welche die Gruppe unseres Vereins vervollständigen würden wusste man ja schon seit einiger Zeit, nun steht allerdings auch der Spielplan fest!
Begonnen wird wieder mal zu Hause und dies gegen den am meist entfernsten Gegner aus Palmanova am 05. Oktober, während es am 2. Spieltag nach Vicenza geht um der Mannschaft aus Arzignano gegenüber zu treten!
Reichlich interessanter wird es dann am dritten Spieltag, wenn wir unsere netten Freunde aus Dosson zu Gast haben werden (falls diese sich heuer entscheiden sollten endlich mal in die Kurstadt zu Besuch zu kommen!).
Weiter geht's dann mit einer erneuten Auswärtsfahrt, diesmal aber Richtung Bassano del Grappa und auch der darauffolgende Spieltag wird sich als interresant erweisen (auch hier wieder nur wenn sich die gastfreundlichen "Infami" aus Comerdaredo nach Meran wagen).
Dies sind wohl die wichtigsten Daten der Hinrunde, welche ihren letzten Spieltag am 21. Dezember haben wird.
In der Rückrunde gibt es dann 3 Auswärtsfahrten, dessen Datum sich jeder hinter die Ohren schreiben sollte. Zum ersten geht es am 1. Februar nach Treviso zu den Facebook-Ultras und zwei Spieltage danach am 22. Februar richtung Mailand zu deren Freunde aus Cornaredo! Am Vorletzten Spieltag (29.03.14) gibt es dann noch die am Nahe gelegenste Trasferta und zwar nach Branzoll.

Im Anschluss noch der Spielplan und die "Auswärtsfahrten-Karte". Auf in die neue Saison!!

05/10/13 - G.A.BUBI - Palmanova
12/10/13 - Arzignano - G.A.BUBI
19/10/13 - G.A.BUBI - CameDosson
26/10/13 - Pagnano - G.A.BUBI
02/11/13 - G.A.BUBI - Cornaredo
09/11/13 - G.A.BUBI - Montecchio
16/11/13 - Bresso - G.A.BUBI
30/11/13 - G.A.BUBI - Villorba
07/12/13 - Chiuppano - G.A.BUBI
14/12/13 - G.A.BUBI - Bassa Atesina
21/12/13 - Star Five - G.A.BUBI

11/01/14 - Palmanova - G.A.BUBI
18/01/14 - G.A.BUBI - Arzignano
01/02/14 - CameDosson - G.A.BUBI
15/02/14 - G.A.BUBI - Pagnano
22/02/14 - Cornaredo - G.A.BUBI
01/03/14 - Montecchio - G.A.BUBI
08/03/14 - G.A.BUBI - Bresso
15/03/14 - Villorba - G.A.BUBI
22/03/14 - G.A.BUBI - Chiuppano
29/03/14 - Bassa Atesina - G.A.BUBI
05/04/14 - G.A.BUBI - Star Five


lunedì 8 luglio 2013

Antira Turnier 2013 in Winterthur

Ja es ist Sommer und dennoch beschlossen wir, beim diesjährigen Antira Turnier in Winterthur (nicht Tour!!) mitzuspielen. Gemeinsam mit unseren Freunden der Curva Sud erlebten wir erneut unter dem Namen STAR wieder ein unendlich geiles Weekend! Zum Erstaunen aller Anwesenden, stellten wir heuer sogar eine recht solide Mannschaft auf die Beine und konnten die Gruppenphase souverän mit sieben Siegen und zwei Remis gewinnen!! Im Achtelfinale liesen dann die Beine etwas nach und die Puste ging nach den zwei Abendpartys, der stechenden Sonne und der körperlichen Anstrengung auch irgendwann aus, dennoch schafften wir beim Siebenmeterschießen das Weiterkommen, ehe wir nach einem 1-1 im Viertelfinale beim Siebenmeterschießen ausschieden(wahrscheinlich besser so, sonst wären wir wohl jetzt noch auf dem Weg zurück in unser Ländli!)
Somit geht ein ganz ganz großes Dankeschön an die Organisatoren, sowie an allen Anwesenden die uns ertrugen und sich gemeinsam mit uns über unlustige Sinnlosigkeit amüsierten. Äs isch echt super gsi

SOMETIMES NOT DER TOBI, BUT ALWAYS ANTIFASCIST!


giovedì 13 giugno 2013

Gemeinsame Stellungnahme | Jugendgewalt ist kein “Ausländerproblem” - La violenza giovanile non è un “problema con gli stranieri” | Dichiarazione comune

Mit Sorge verfolgen wir, welche Wellen die “Dolomiten”-Kampagne gegen “Jugendgewalt” geschlagen hat: In den Kommentarbereichen von Online-Medien und Facebook manifestieren sich Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in ihrer übelsten Form. Daran ist die “Dolomiten”-Redaktion durch Wortwahl und Darstellung der Ereignisse maßgeblich mitverantwortlich: Insbesondere die beiden Artikel “Sie schlagen zu, bis Blut fließt” und “Raffiniert provozieren, um zu streiten” legen nahe, dass es sich bei den gewalttätigen Übergriffen um ein “Ausländerproblem” handelt. Aus diesem Grund wollen wir festhalten:

1. Gewalt ist grundsätzlich zu verurteilen. Sie muss durch Prävention weitestgehend verhindert werden und ist mit rechtsstaatlichen Mitteln zu ahnden. Der Arbeitsbedarf für Politik und Sozialverbände besteht vor allem darin, jungen Menschen Perspektiven zu bieten und ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen – unabhängig von ihrer Herkunft.

2. Die Darstellung des Problems durch die “Dolomiten” ist jedoch irreführend. Wir, die wir unter anderem auch viel mit Jugendlichen und ihren Problemen zu tun haben, betrachten die Gefahr der Jugendgewalt als ein wichtiges Problem. Es stellt sich insgesamt aber nicht so drastisch dar, wie die “Dolomiten”-Artikel unterstellen, wenn sie schreiben: “Seit Monaten ziehen Banden von Jugendlichen schlägernd durch Südtirol.” Wir teilen die Einschätzung der Polizei, dass es sich um keinen allgemeinen Trend handelt.

3. Die Fokussierung auf “Albaner-Banden” verschleiert die Ursachen ebenso wie effektive Lösungsansätze. Die Artikel legen nahe, dass es sich bei den Tätern der “Gewaltserie” um sogenannte “Albaner-Banden” handelt: “die Mitglieder kommen meist aus Albanien oder anderen Balkanstaaten” und “Probleme mit Albaner-Banden haben die Diskotheken nach wie vor”, heißt es dort. Dass der gewalttätige Übergriff mit der Herkunft der Jugendlichen (bzw. ihrer Eltern) in Verbindung steht, ist nicht belegt. Zudem sind, wie internationale Studien zeigen, Beziehungsprobleme, Bildung und sozialer Status bei Jugendgewalt die primären Faktoren, und nicht die Herkunft. Durch eine solche Kulturalisierung sozialer Probleme und die einseitige Darstellung als Sicherheitsproblem, das durch die Polizei gelöst werden muss, wird eine effektive und nachhaltige Lösung der Konflikte der Weg versperrt.

4. Der rassistische Unterton der “Dolomiten”-Kampagne wirkt im Angesicht der erstarkenden Ausländerfeindlichkeit in Südtirol wie Öl im Feuer. Die Artikel bedienen sich rassistisch gefärbter Bilder von kriminellen, gewalttätigen und rückständigen “Balkanländern” und insbesondere AlbanerInnen, die die Ausländerfeindlichkeit in Südtirol auf ein neues Niveau hebt. Die tendenziöse Berichterstattung und die Pauschalurteile, die täglich in den „Dolomiten“ und der „Alto Adige“ zu lesen sind, sind nichts anderes als strukturelle Gewalt auf Kosten besonders schwacher Bevölkerungsschichten. Medien und JournalistInnen haben eine besondere Verantwortung bei der Darstellung von sozialen Missständen und sollten ihre Rolle, aus welchen Gründen auch immer, nicht leichtfertig aufgeben.

In diesem Sinne fordern wir die Verantwortlichen zu einer Richtigstellung, zu mehr Besonnenheit auf — und alle kritisch eingestellten SüdtirolerInnen dazu auf, vor allem im persönlichen Umfeld Stellung zu beziehen und der Hetze in sozialen Netzwerken entschieden entgegenzutreten.

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Con preoccupazione seguiamo la campagna della “Dolomiten” conto la “violenza giovanile”: sulle sulle sezioni commenti dei vari siti-online di giornali e sulle bacheche di Facebook constatiamo razzismo e xenofobia nella sua espressione più grave. Di questo la redazione della “Dolomiten” risponde per il modo in cui questa si espressi e si espresse e per il modo in cui rappresentò i fatti: soprattutto l’articolo denominato “Sie schlagen zu bis Blut fliesst” (tradotto “picchiano finché scorre sangue”) e “Raffiniert provozieren, um zu streiten” (tradotto “provocare in modo astuto per litigare”) suggeriscono che si tratterebbe di un mero problema con gli stranieri. Per questo motivo constatiamo:

1. La violenza è da condannare per principio. Essa deve essere evitata con misure di prevenzione e da condannare con gli strumenti dello stato di diritto. Il compito della politica e delle organizzazioni sociali é di dare ai giovani perspettive e di rendere possibile una convivenza pacifica – indipendente dalla loro provenienza.

2. La descrizione del problema da parte della “Dolomiten” è fuorviante. Noi, che abbiamo tanta esperienza con giovani e i loro problemi, consideriamo il pericolo proveniente dalla violenza giovanile un problema importante, ma complessivamente così acuto come lo vorrebbe la “Dolomiten” quando scrive che “da mesi bande di giovani girano per l’Alto Adige picchiando” (in tedesco “Seit Monaten ziehen Banden von Jugendlichen schlägernd durch Südtirol”). Condividiamo il parere della Polizia, secondo la quale non si tratta di una tendenza generale.

3. La focalizzazione su “bande di albanesi” trascura la cause e le soluzioni effettive. L’articolo suggerisce, che gli autori di questa “serie di casi di violenza” (“Gewaltserie”) sarebbero cosiddette “bande di albanesi” (“Albaner-Banden”): scrivono che “i suoi membri provengono spesso dall’Albania o altri paesi balcanici” (“die Mitglieder kommen meist aus Albanien oder anderen Balkanstaaten”) e che “le discoteche hanno tutt’oggi problemi con bande di albanesi” (“Probleme mit Albaner-Banden haben die Diskotheken nach wie vor”). Che gli episodi di violenze stanno in connessione con la provenienza dei giovani (oppure quella dei genitori) non è provato. Studi scientifiche dimostrano che problemi di relazione, l’istruzione e lo stato sociale sono i fattori primari di violenza giovanile, non la provenienza. Le spiegazione dei problemi sociali sulla base di argomenti che si riferiscono alla cultura nonché la rappresentazione degli stessi come mero problema di sicurezza pubblica da risolvere con gli strumenti della polizia impedisce una soluzione sostenibile dei conflitti.

4. Il tono razzista della campagna della “Dolomiten” alimenta la spirale della xenofobia in Alto Adige. Gli articolo si avvalgono di immagini razzialmente colorati di “paesi balcanici” e soprattutto albanesi criminali, violenti e arretrati e elevano la xenofobia in Alto Adige a un nuovo livello. Le tendenziose notizie e giudizi globali che ogni giorno si leggono sui quotidiani „Dolomiten“ e „Alto Adige“ non sono altro che violenza strutturale a spese della popolazione delle fascie più deboli. I media e i giornalisti hanno una responsabilità particolare quando descrivono mali sociali e non dovrebbero abbandonare sconsideratamente questo ruolo, indipendentemente per quale motivo questo possa avvenire.

Per tutto questo esortiamo i responsabili a fare una rettifica e ad applicare maggiore accortezza. Inoltre preghiamo tutti gli alto atesini di opporsi in modo risoluto a questa campagna diffamatoria sia nelle reti sociali e che nel proprio ambiente personale.


Unterzeichnet von  Integration Rock, Rock the Lahn, Brennerbasisdemokratie, Südtiroler HochschülerInnenschaft, Antifa Meran, OstWestClub, Miracle Hill Festival, Shanti Powa, Zigori Media, Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste,  Ghosttown Festival Prad, Gleeman Members, Jumpout Openair Eppan, Jokerface, Brigata GialloRossa, Curva Sud Obermais

mercoledì 29 maggio 2013

Brigata GialloRossa gegen Frei.Wild!!

Immer wieder und immer öfter wird in den Medien und auf der Straße von der lokalen Deutschrockband Frei.Wild gesprochen und immer wieder kommt einem das Kotzen! Wir kennen diese Band schon seit lange vor deren Berühmtheitsaufschwung und wir wussten auch schon lange über die Vergangenheit der Band bescheid, wussten auf welchen Konzerte sie hier spielen bzw. welche Leute da vorwiegend im Publikum sind. Die Band ist hier aber auch erst nach dem großen Erfolg in Deutschland richtig populär geworden, davor hatten die hier kleine und sehr wenige Konzerte. 
Außerdem kotzt uns der Werdegang der Band an, die sich drehen wie eine Fahne im Wind immer auf der Suche nach dem großen Erfolg. Wenn dazu noch Aussagen wie "Frei.Wild gegen Rassismus und Extremismus" und "wir sind weder Nazis noch Antifanten" in einem gleichen Atemzug genannt werden, steigert das deren Ansehen nicht unbedingt.
Als wir neulich allerdings diesen Post auf lichterkarusell.net zur e-mail des „FCSP Fanclub Frei.Wild Südtirol“ lasen, griffen wir uns nach dem anfänglichen Schmunzeln auf die Stirn, ehe wir am liebsten im Boden versanken und still den Satz „ich bin nicht aus Südtirol, ich will nicht aus Südtirol sein“ wiederholten. 
Wir kennen die Geschichte Südtirols sehr gut und auch uns gefällt das Siegesdenkmal in Bozen oder andere faschistische Denkmäler kein bisschen, aber müssen wir darum die deutsche Richtung dieser Scheiße befürworten?? NEIN! Deshalb entschlossen wir uns für ein klares Statement und schließen uns somit den Jungs und Mädels der FCSP-Fans an: Frei.Wild ist nationalistische Kackscheiße – Basta!!

Hier noch der Blog-Eintrag bzw. die e-mail:
http://lichterkarussell.net/frei-wild-fans-beim-fc-sankt-pauli/



martedì 14 maggio 2013

5 Jahre Vienna Wanderers

Wie schön Fußball doch sein kann! Was für Erfahrungen man damit sammeln kann! Welch verrückte Leute man dabei kennen lernen kann! Wie gut man in Verbindung damit doch feiern kann! All dies wurde uns nach dem vergangenen Wochenende wieder einmal deutlich, als wir total verkorkst im Zug hockten und den Rückweg von Wien nach Südtirol auf uns nahmen. Und deshalb auch gleich mal ein Danke an unsere Einhorn-freunde, das Weekend war... naja, einfach nur WOW!
Angefangen bei der Ankunft am Westbahnhof, wo man von einer Hand voll Wienern(und was sonst noch darunter war) abgeholt, mit den Leuten des „Xiberg Xindl“ bekannt gemacht und in die Obdach gebracht wurde, über den Bierkauf und den gemütlichen Beisammen sein am Wiener Prater, nachdem man seine Kleidung von Polen(?) und Franzosen aus Grenoble untersuchen lassen hat, bis hin zum einfach perfekt gelungenen Freitag!

 
Aber jetzt zum Detail: Nach längeren Organisieren entschlossen wir uns, den Trip am Donnerstag Morgen zu starten um am späten Nachmittag ein zu checken und den Abend gemütlich mit den schon Anwesenden zu verbringen. Am Westbahnhof angekommen, warteten schon unsere Freunde auf uns und aufs Xiberg Gsindl und nach der Begrüßung wurden das Gebäck abgelegt und für den abendlichen klein-Umtrunk eingekauft. Es wurden uns gleich die zwei schrägen Vögel der „Diables Bleus“ aus Grenoble(F) vorgestellt (Ne jetez aucun objet par la FENÊTRE! Merci les gars pour enseigner le francais!) und dann wurde nach dem chillen mit Ball und Bier der Wiener Prater unsicher gemacht ehe wir uns im „Schanigarten“ bei einem Song von unserem geliebten Howy ein „Gspritzten“ reinpfefferten. Anschließend beschlossen wir, den Abend mit (wie immer) Bier, Anekdoten(hoi Tobi) und Musik im Uni-campus ausklingen zu lassen. Wir mussten ja Energie sparen, in Anbetracht des bevorstehenden Freitags. Zu schlafen legten wir uns dennoch nicht, denn einige atemberaubende und magenzerfetzende Videos und einigen auf Befehl gerollte Tüten mussten vernascht werden. Augen zu und wieder auf und schon war der Tag da, noch schnell ein originales Wienerschnitzel verdrückt und schon gings Richtung Treffpunkt, wo wir weitere Gäste aus Innsbruck(Wacker Unser) und Linz(Arge Tor) begrüßen und Fi mit jeglichen Stickern dekorieren durften, bevor wir uns auf den Weg zum Stadion machten, wo einige schon seit früher Stunde die Choreos vorbereiteten. Nach blödem Gerede und einigen verdrückten Getränken konnte der Spaß auch schon los gehen und die Choreografie zog sich über den Köpfen der im Heimfan-sektor stehenden Leute, geil oida! Die Stimmung war um längen besser als bei meinen anderen Besuchen und die Motivation war enorm (lag wohl an der bevorstehenden Party), so wurde quasi durchgehend gesungen und nach der Pause, welche sich für uns weniger als Pause erwies, folgte auch schon Choreo Nr. 2(!!). Übrigens stand es 1-1, nach dem sehr umjubelten Führungstreffer in der 10. Minute gabs nach weiteren 15 Minuten auch schon den Ausgleichstreffer der Kapfenberger.


Die zweite Halbzeit begann dann gleich wie die erste und man sang die Vienna erneut zum Führungstreffer(und was für einer!). Der Enthusiasmus auf der Tribüne hatte keinen Halt mehr und auch wenn man nicht wie die „Wilden Falken“ aus Kapfenberg Oberkörperfrei im Regen stand, genoss man jede Minute die verging mit Chören, Dudelsackmusik und augenschließenden Zigaretten. Die letzten 5 Minuten wurden bis zur Ankunft der Mannschaft am Fanblock nach dem Abpfiff mit „We all live in a yellow submarine“ verbracht...wow, Gänsehaut again!
Raus aus dem Stadion, rein in den Bus und ab zur Party(zur Party? Zur Party!). Nach dem beschnuppern der Location, begann der ganze Spaß und ehe man sich versah, gab es ein Stein-Stein-Stein Turnier, Borghetti-runden, Chili con Carne, eine Tanzeinlage, Gesang, Geschrei, Gejammere und und und. Man muss ja nicht jedes Detail erzählen(wär ja auch nicht möglich) und so gings dann gegen 6 Uhr ca. mit Taxi, Bus oder Einkaufswagen nach Hause um sich mindestens einige Stunden aufs Ohr zu legen, bevor man sich am nächsten Tag in den Zug nach Innsbruck setzte um dort noch das Wacker Spiel zu sehen, aber das ist eine andere Geschichte! Danke trotzdem an die Jungs und Mädels von Wacker Unser, welche uns wie immer sehr gastfreundlich empfangen haben! Der Rest des Heimwegs ist dann eigentlich recht uninteressant und so komm ich nun zum Schluss und bedanke mich im Namen aller Brigata-Mitglieder die dabei waren für diesen, dank euch Wanderers, mehr als gelungenen, genialen, phänomenalen, hoitobialen, fenêtrealen,... Wochenende!
Wieder einen Grund mehr um uns aufs nächste mal zu freuen!
BGR+WND forever together!!


venerdì 19 aprile 2013

STAR Tournament // Against all Forms of Discrimination

Am kommenden Samstag, den 27. April, werden wir von der Birgata gemeinsam mit unseren Kumpels der Curva Sud aus Obermais im Jux Lana ein Street-soccer turnier mit anschließender Diashow, Abendessen, Konzert und DJ-Set im Zeichen gegen Rassismus und jegliche Art von Diskriminierung organisieren!
Wer sich anhören möchte, wobei es sich bei den Fanszenen in Südtirol handelt und was diese so treiben, ist natürlich willkommen und kann bei Lust und Laune auch eine Mannschaft stellen!
Jede Mannschaft besteht aus 3 Spielern, gespielt wird auf einen kleinen "street-Feld" mit Banden und natürlich gibt es auch einen Preis für die Sieger! Teilnahmegebühren: jeweils 5€ pro Person, dabei ist allerdings auch das Abendessen mit einbegriffen!


Rassisten sind NICHT willkommen!

 

giovedì 11 aprile 2013

Action-Days against Homophobia!

Je nach Ausprägung reicht Homophobie von Vorurteilen über ausgeprägte Abneigung und Befürwortung von Diskriminierung oder staatlichen Repressionen bis hin zu äußerstem Hass und körperlicher Gewalt gegen Homosexuelle.
Diesem Zustand entgegenwirken möchte die Aktion „Fußballfans gegen Homophobie“.
Die Brigata GialloRossa schließt sich dem an und versucht homophoben und anderen diskriminierenden Äußerung direkt entgegen zu wirken. Mit Interesse verfolgten wir daher die Gründung und Entwicklung der deutschlandweiten Initiative “Fußballfans gegen Homophobie“.
Dies ist der Grund warum zu diesem Thema in Kooperation mit der Kampagne „Fußballfans gegen Homophobie“ und dem Alerta-Netzwerk ein Aktionstag gegen Homophobie durchgeführt wird und da wir von der Brigata nun auch mitwirkende beim Alerta-Network sind, bezogen auch wir Stellung und breiteten bei unserem letzten Meisterschaftsspiel ein Spruchband aus, welches sich klar gegen diesen blinden Hass ausdrückte!

Gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus und jeglich Art von Disrkiminierung!

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A seconda della gravità, l'omofobia va da pregiudizi a discriminazione o repressione da parte dello stato fino al massimo odio e violenza fisica contro gli omosessuali.
L'azione "Fußballfans gegen Homophobie”(Tifosi di calcio contro l'omofobia) vuole contrastare questa discriminazione. Così noi della Brigata GialloRossa concordiamo e cerchiamo a dar risposta a dichiarazioni omofobe o discriminatorie. Pertanto abbiamo seguito con interesse la creazione e lo sviluppo all'iniziativa tedesca "Gli appassionati di calcio contro l'omofobia".
Questo è il motivo perchè l'“Alerta Network” in collaborazione con la campagna “Fußballfans gegen Homophobie" organizza una giornata di azione contro l'omofobia e visto che noi della Brigata collaboriamo con l'“Alerta Network”, all'ultima partita di campionato abbiamo assunto una posizione chiara esponendo uno striscione che si è espresso chiaramente contro questo odio cieco!

Contro il razzismo, l'omofobia, il sessismo e qualsiasi tipo di discriminazione! 

 

mercoledì 27 marzo 2013

Drei Delphine im Einhornland

Wien, die Hauptstadt Österreichs. Schon des öfteren hatte ich mir die Millionenstadt (oder zumindest das Stadion „Hohe Warte”) angesehen, doch bewies mir der Trip am 18. März erneut, dass es sich Jedes mal bezahlt machen würde!
Schon bevor die Partie First Vienna FC gegen BlauWeiss Linz verschoben wurde wollten einige von uns unsere Kumpels der Wanderers besuchen und so kam es, dass sich durch den neuen Termin nur noch Zwei Delphine auf den Weg ins Einhornland machten. Also am Sonntag noch mal die Fahrpläne und die Ticketpreise gecheckt und schon konnte es früh am Montag Morgen los gehen. Ab mit dem Zug nach Innsbruck und nach Ticketkauf, Mittagessen und Biervorrateinkauf ab in den Direktzug nach Wien! Die Zeit verbrachten wir mit unnützen Fußball fakten aus einem Buch, Gaudimusi, Bier und Bananen...NEEEIIIIN, sie wurden gegessen(und bemalt)!
Angekommen, wurden wir direkt am Bahngleis von unseren Gastgeber abgeholt, geknuddelt und anschließend zu sich nach Hause gebracht, wo wir unser Gepäck(nicht Gebäck) verstauten, unseren Schlafplatz kontrollierten(Note 2 auf einer Kuschelskala von 1-2) und uns nochmal in Schale warfen, bevor wir uns auf den Weg zum Stadion machten! Im Vienna-Stüberl am Stadion wurde uns dann bei einem Bierchen noch ein wenig die komplexe Situation um die Kontakte und Streitigkeiten zwischen den Wanderers und den verschiedenen Gruppierungen der Linzer erklärt um nicht ganz überrascht zu werden! Aber nun ab „on the terraces“ um den Fetzen hinzuhängen(wie gut sich doch dieses rot-gelbe mit dem blau-gelben versteht!) und sich bieralisch...äääh moralisch aufs Spiel vorzubereiten! Mit dem vergehen der Zeit füllte sich der Sektor mit bekannten Gesichtern und ehe man alle begrüßt hatte, begann auch schon das Spiel. Insgesamt zählte man 1.100 Besucher, darunter waren ca. 100 Linzer und der Großteil der Wiener verscharrte sich im „Supporter-Sektor“ was natürlich gefiel! Das Spiel war nicht besonders attraktiv, naja Zweite österreichische Liga eben, aber das nahm uns nicht die Freude am Fußball und so feierte man nach 21. Minuten erstmals das 1-0 für die Heimmannschaft. Als dann eigentlich schon Alle mit dem Pausenpfiff rechneten, kamen die Linzer noch einmal zu einer Freistoßgelegenheit. Weiter Ball in den Strafraum, ein Spieler war mit dem Kopf noch dran und traf unhaltbar in die lange Ecke, 1-1 und ab in die Halbzeit. In der Zweiten Halbzeit tat sich dann nicht mehr all zu viel und auch wenn Linz versuchte den Siegestreffer zu erzielen, endete das Match mit einem Remis. Freuen durfte sich darüber allerdings nur die Vienna!
Nachdem man sich von der Mannschaft verabschiedete, die Banner abgenommen hatte und das eine oder andere Bier im Stüberl genoss, machten wir uns in einer Gruppe von ca. 20 Leuten auf dem Weg zu einer Hausparty(danke Fi nochmal!). Natürlich mussten wir noch Chips und Confetti besorgen, so beschlossen wir eine Abkürzung zu nehmen und benötigten anstatt 45 min. ca. 2 Stunden. Allerdings ist anzumerken, dass währenddessen der „Ochs-Am-Berg-Cup“ in Ober St. Veit über die Bühne lief! Nichtsdestotrotz gelangen wir irgendwann bei der Hausfete an, wo wir feststellen mussten, dass uns jemand das Bier geklaut hatte... es war keins mehr da! Scheißegal, wir hatten ja alle Zutaten für den Brigata-Wanderers Trunk und Anzeige konnten wir ja eh erst am nächsten Morgen machen!
In der Wohnung herrschte sogleich eine beruhigende Atmosphäre. Der Flur wurde benutzt um den Flunkyball Hallencup auszutragen, im Wohnzimmer ging der Brigata-Wanderers-Kessel die Runde und wer gut hinsah, konnte sehen wie die Bar durch die Wohnung sauste. Zum Abschluss gabs dann noch einige VinoRosso und Ska-P Gute-Nacht-Songs und dann ging die Party irgendwann auch schon zu Ende, leider!
Dass man am Dienstag mit zu viel Energie aufgebraust war und sich so entschloss nur eine Youtube-party zu schmeißen versteht ein Jeder der selbst dabei war und am Mittwoch gings dann wieder zurück in unser geliebtes Land SüdTirol(nicht Italien!).
Natürlich ein ganz ganz dickes Dankeschön an unsere Schmusefreunde aus Wien, ganz besonders an den Bettenvermieter und den Immobilienmarkler und wir freuen uns schon ganz ganz doll aufs nächste mal! <3
In diesem Sinne: Sei immer ein Delphin, außer du kannst ein Einhorn sein, dann sei ein Einhorn!