mercoledì 5 febbraio 2014

Auswärtsverbot // Trasferta vietata 01/02/14

Nach verschiedensten „Komplikationen“ mit dem Fascho-Pack aus Dosson (TV) aus der letzten Saison, waren weitere Unruhen für die diesjährige Trasferta vorprogrammiert - Nach Meran kommt ja wie bekanntlich KEINER! Nichtsdestotrotz organisierten wir einen Bus, um unser Team sowohl quantitativ als auch qualitativ auf höchstmöglichem Niveau zu unterstützen und unsere Ablehnung gegenüber dem verseuchten Haufen zum Ausdruck zu bringen. Jedoch erreichten uns einige Tage vor dem großen Spiel diverse Anrufe der Vereinsverantwortlichen, welche uns baten besagtem Spiel fern zu bleiben, um weitere Schwierigkeiten zu vermeiden. Nach langer und intensiver Diskussion entschlossen wir uns die Bitte des Vereins auszuschlagen und die Auswärtsfahrt in Angriff zu nehmen. Doch die Aufbruchsstimmung währte nicht lange. Am darauffolgenden Tag meldete sich die Meraner-Quästur zu Wort und drohte mit einem „DaSpo“ für jeden von uns, der sich der Halle in Dosson nähert. Ein „DaSpo“ (Divieto di Accedere alle manifestazioni SPOrtive) bringt ein Stadionverbot auf italienischem Staatsgebiet, sowohl eine Meldepflicht an Spieltagen bei der Meraner-Quästur mit sich und macht somit einen Gelb-Roten Support nahezu unmöglich, was wohl gleichzusetzen mit dem Ende der Brigata gewesen wäre.
Hierbei möchten wir anmerken, dass Auswärtsfahrten aufgrund kleiner Reibereien willkürlich untersagt werden, während rechte Parolen und gen Himmel gerichtete rechte Arme keine Konsequenzen nach sich tragen – Traurig aber leider gängige Praxis!

In diesem Sinne: Danke italienischer Staat, du vergammeltes Stück Scheiße! TRASFERTE LIBERE!

-

Dopo le varie complicazioni con i tifosi pseudo-fascisti di Dosson (TV) della passata stagione, ovviamente anche quest'anno si erano previsti dei disordini (visto che a Merano non ci viene nessuno...!). Nonostante tutto, abbiamo deciso di organizzare un pullman per seguire la nostra squadra, come sempre, anche in trasferta. Qualche giorno prima della partita però, ci è giunta una telefonata da parte della nostra società, la quale ci ha chiesto di rinunciare alla trasferta e ci ha pregato di non andare nel paese del radicchio. Anche se dopo una lunga discussione, non eravamo intenzionati a rinunciare a dare il nostro supporto alla nostra squadra sul parquet anche lontano da casa. Passato un altro giorno però, è arrivata un' altra telefonata da prendere un po' più sul serio: la questura ci ha vietato la trasferta e ci ha minacciato con il DaSpo, per chi si fosse trovato nelle vicinanze della palestra!
Siamo giunti quindi al punto in cui nella Serie B del calcio a cinque ci vengono vietate le trasferte, mentre, dall'altra parte c'è gente che gesticola con saluti romani e parole naziste senza venir punito e senza tener in considerazione della legge Mancino!

Grazie stato italiano, sei un gran pezzo di merda! TRASFERTE LIBERE!

-

Following various „complications“ with the fash from Dosson (TV) in the last few seasons, further disturbances were expected at this year’s away game – obviously it’s well known that NO-ONE follows there team away to Meran. Nevertheless we organised a bus, so that we could support our team with a suitable mass of supporters and style, and to show our distain for the aforementioned rightwing divs. However a few days before the game we received several telephone calls from club staff asking us to not travel, so as to avoid further trouble. After much consideration we decided to turn down this appeal and travel regardless. Preparations for the departure didn’t get far though. The following day the Meran State Police threated each and every one of us with a “DaSpo” if we were to travell to the venue in Dosson. A “DaSpo” (Divieto di Accedere alle manifestazioni SPOrtive) involves a stadium banning order, as well as the obligation to register yourself by the Meran State Police every matchday, a situation that makes supporting the yellow and reds almost impossible. Were several of these rulings handed out to our members, it would also threaten the existence of the Brigata.
We would like to highlight the fact, that travel to an away match has now been banned due to minor disturbances at previous matches, whereas right wing chants and fascist salutes appear to draw absolutely no punishment or consequence whatsoever – a sad, and unfortunately long running state of affairs. 

With this in mind: Thank you to the Italian state, you rotten piece of shit. FREEDOM FOR AWAY GAMES! TRASFERTE LIBERE!


mercoledì 18 dicembre 2013

Refugees Welcome // Alerta Action Day 2013

Da wir nun seit einiger Zeit dem Alerta Network beigetreten sind und auch heuer wieder die Action-Days stattfanden, entschlossen wir uns für etwas simples aber aussagekräftiges um unseren Standpunkt zum Thema "Flüchtlinge" klarzustellen.

Ein Flüchtling ist Jemand, der in seinem Herkunftsland verfolgt wurde oder von Krieg bedroht wird und es deshalb verlassen musste, somit kann es für uns wohl nur als selbstverständlich gelten, diesen in das Land wilkommen zu heißen, von dem irgendwann Irgendjemand beschloss es als Unseres zu bezeichnen. Kein Mensch ist illegal!
-
Siccome ormai da qualche tempo facciamo parte della rete "Alerta Network", che anche quest'anno ha organizzato gli "Action-Days", abbiamo deciso di dare il nostro contributo con qualcosa di molto semplice ma espressivo per mettere in chiaro il nostro punto di vista a proposito dei profughi e rifugiati.
Profugo è un termine che indica chi è fuggito o è stato espulso a causa di discriminazioni politiche, religiose o razziali dal proprio paese e trova ospitalità in un altro paese. Quindi per noi pare più che naturale dare a queste persone il benvenuto nel paese il quale viene denominato "il nostro" da qualcuno. Nessuna persone è illegale!
-
As we have now been part of the Alerta Network for a while, and the Action Days took place once again this year, we have decided to state our viewpoint regarding “refugees” in a simple but effective manner.
A refugee is someone who has been persecuted or threatened by war in his or her own land, and so has been forced to leave. With this in mind, it requires no explanation as to why we feel these people should be made welcome in this country, which someone happened to decide was ours. No person is illegal!
REFUGEES WELCOME AND BRING YOUR FAMILIES!

giovedì 15 agosto 2013

Saisonsbeginn 2013/14

Die Mannschaften welche die Gruppe unseres Vereins vervollständigen würden wusste man ja schon seit einiger Zeit, nun steht allerdings auch der Spielplan fest!
Begonnen wird wieder mal zu Hause und dies gegen den am meist entfernsten Gegner aus Palmanova am 05. Oktober, während es am 2. Spieltag nach Vicenza geht um der Mannschaft aus Arzignano gegenüber zu treten!
Reichlich interessanter wird es dann am dritten Spieltag, wenn wir unsere netten Freunde aus Dosson zu Gast haben werden (falls diese sich heuer entscheiden sollten endlich mal in die Kurstadt zu Besuch zu kommen!).
Weiter geht's dann mit einer erneuten Auswärtsfahrt, diesmal aber Richtung Bassano del Grappa und auch der darauffolgende Spieltag wird sich als interresant erweisen (auch hier wieder nur wenn sich die gastfreundlichen "Infami" aus Comerdaredo nach Meran wagen).
Dies sind wohl die wichtigsten Daten der Hinrunde, welche ihren letzten Spieltag am 21. Dezember haben wird.
In der Rückrunde gibt es dann 3 Auswärtsfahrten, dessen Datum sich jeder hinter die Ohren schreiben sollte. Zum ersten geht es am 1. Februar nach Treviso zu den Facebook-Ultras und zwei Spieltage danach am 22. Februar richtung Mailand zu deren Freunde aus Cornaredo! Am Vorletzten Spieltag (29.03.14) gibt es dann noch die am Nahe gelegenste Trasferta und zwar nach Branzoll.

Im Anschluss noch der Spielplan und die "Auswärtsfahrten-Karte". Auf in die neue Saison!!

05/10/13 - G.A.BUBI - Palmanova
12/10/13 - Arzignano - G.A.BUBI
19/10/13 - G.A.BUBI - CameDosson
26/10/13 - Pagnano - G.A.BUBI
02/11/13 - G.A.BUBI - Cornaredo
09/11/13 - G.A.BUBI - Montecchio
16/11/13 - Bresso - G.A.BUBI
30/11/13 - G.A.BUBI - Villorba
07/12/13 - Chiuppano - G.A.BUBI
14/12/13 - G.A.BUBI - Bassa Atesina
21/12/13 - Star Five - G.A.BUBI

11/01/14 - Palmanova - G.A.BUBI
18/01/14 - G.A.BUBI - Arzignano
01/02/14 - CameDosson - G.A.BUBI
15/02/14 - G.A.BUBI - Pagnano
22/02/14 - Cornaredo - G.A.BUBI
01/03/14 - Montecchio - G.A.BUBI
08/03/14 - G.A.BUBI - Bresso
15/03/14 - Villorba - G.A.BUBI
22/03/14 - G.A.BUBI - Chiuppano
29/03/14 - Bassa Atesina - G.A.BUBI
05/04/14 - G.A.BUBI - Star Five


lunedì 8 luglio 2013

Antira Turnier 2013 in Winterthur

Ja es ist Sommer und dennoch beschlossen wir, beim diesjährigen Antira Turnier in Winterthur (nicht Tour!!) mitzuspielen. Gemeinsam mit unseren Freunden der Curva Sud erlebten wir erneut unter dem Namen STAR wieder ein unendlich geiles Weekend! Zum Erstaunen aller Anwesenden, stellten wir heuer sogar eine recht solide Mannschaft auf die Beine und konnten die Gruppenphase souverän mit sieben Siegen und zwei Remis gewinnen!! Im Achtelfinale liesen dann die Beine etwas nach und die Puste ging nach den zwei Abendpartys, der stechenden Sonne und der körperlichen Anstrengung auch irgendwann aus, dennoch schafften wir beim Siebenmeterschießen das Weiterkommen, ehe wir nach einem 1-1 im Viertelfinale beim Siebenmeterschießen ausschieden(wahrscheinlich besser so, sonst wären wir wohl jetzt noch auf dem Weg zurück in unser Ländli!)
Somit geht ein ganz ganz großes Dankeschön an die Organisatoren, sowie an allen Anwesenden die uns ertrugen und sich gemeinsam mit uns über unlustige Sinnlosigkeit amüsierten. Äs isch echt super gsi

SOMETIMES NOT DER TOBI, BUT ALWAYS ANTIFASCIST!


giovedì 13 giugno 2013

Gemeinsame Stellungnahme | Jugendgewalt ist kein “Ausländerproblem” - La violenza giovanile non è un “problema con gli stranieri” | Dichiarazione comune

Mit Sorge verfolgen wir, welche Wellen die “Dolomiten”-Kampagne gegen “Jugendgewalt” geschlagen hat: In den Kommentarbereichen von Online-Medien und Facebook manifestieren sich Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in ihrer übelsten Form. Daran ist die “Dolomiten”-Redaktion durch Wortwahl und Darstellung der Ereignisse maßgeblich mitverantwortlich: Insbesondere die beiden Artikel “Sie schlagen zu, bis Blut fließt” und “Raffiniert provozieren, um zu streiten” legen nahe, dass es sich bei den gewalttätigen Übergriffen um ein “Ausländerproblem” handelt. Aus diesem Grund wollen wir festhalten:

1. Gewalt ist grundsätzlich zu verurteilen. Sie muss durch Prävention weitestgehend verhindert werden und ist mit rechtsstaatlichen Mitteln zu ahnden. Der Arbeitsbedarf für Politik und Sozialverbände besteht vor allem darin, jungen Menschen Perspektiven zu bieten und ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen – unabhängig von ihrer Herkunft.

2. Die Darstellung des Problems durch die “Dolomiten” ist jedoch irreführend. Wir, die wir unter anderem auch viel mit Jugendlichen und ihren Problemen zu tun haben, betrachten die Gefahr der Jugendgewalt als ein wichtiges Problem. Es stellt sich insgesamt aber nicht so drastisch dar, wie die “Dolomiten”-Artikel unterstellen, wenn sie schreiben: “Seit Monaten ziehen Banden von Jugendlichen schlägernd durch Südtirol.” Wir teilen die Einschätzung der Polizei, dass es sich um keinen allgemeinen Trend handelt.

3. Die Fokussierung auf “Albaner-Banden” verschleiert die Ursachen ebenso wie effektive Lösungsansätze. Die Artikel legen nahe, dass es sich bei den Tätern der “Gewaltserie” um sogenannte “Albaner-Banden” handelt: “die Mitglieder kommen meist aus Albanien oder anderen Balkanstaaten” und “Probleme mit Albaner-Banden haben die Diskotheken nach wie vor”, heißt es dort. Dass der gewalttätige Übergriff mit der Herkunft der Jugendlichen (bzw. ihrer Eltern) in Verbindung steht, ist nicht belegt. Zudem sind, wie internationale Studien zeigen, Beziehungsprobleme, Bildung und sozialer Status bei Jugendgewalt die primären Faktoren, und nicht die Herkunft. Durch eine solche Kulturalisierung sozialer Probleme und die einseitige Darstellung als Sicherheitsproblem, das durch die Polizei gelöst werden muss, wird eine effektive und nachhaltige Lösung der Konflikte der Weg versperrt.

4. Der rassistische Unterton der “Dolomiten”-Kampagne wirkt im Angesicht der erstarkenden Ausländerfeindlichkeit in Südtirol wie Öl im Feuer. Die Artikel bedienen sich rassistisch gefärbter Bilder von kriminellen, gewalttätigen und rückständigen “Balkanländern” und insbesondere AlbanerInnen, die die Ausländerfeindlichkeit in Südtirol auf ein neues Niveau hebt. Die tendenziöse Berichterstattung und die Pauschalurteile, die täglich in den „Dolomiten“ und der „Alto Adige“ zu lesen sind, sind nichts anderes als strukturelle Gewalt auf Kosten besonders schwacher Bevölkerungsschichten. Medien und JournalistInnen haben eine besondere Verantwortung bei der Darstellung von sozialen Missständen und sollten ihre Rolle, aus welchen Gründen auch immer, nicht leichtfertig aufgeben.

In diesem Sinne fordern wir die Verantwortlichen zu einer Richtigstellung, zu mehr Besonnenheit auf — und alle kritisch eingestellten SüdtirolerInnen dazu auf, vor allem im persönlichen Umfeld Stellung zu beziehen und der Hetze in sozialen Netzwerken entschieden entgegenzutreten.

-

Con preoccupazione seguiamo la campagna della “Dolomiten” conto la “violenza giovanile”: sulle sulle sezioni commenti dei vari siti-online di giornali e sulle bacheche di Facebook constatiamo razzismo e xenofobia nella sua espressione più grave. Di questo la redazione della “Dolomiten” risponde per il modo in cui questa si espressi e si espresse e per il modo in cui rappresentò i fatti: soprattutto l’articolo denominato “Sie schlagen zu bis Blut fliesst” (tradotto “picchiano finché scorre sangue”) e “Raffiniert provozieren, um zu streiten” (tradotto “provocare in modo astuto per litigare”) suggeriscono che si tratterebbe di un mero problema con gli stranieri. Per questo motivo constatiamo:

1. La violenza è da condannare per principio. Essa deve essere evitata con misure di prevenzione e da condannare con gli strumenti dello stato di diritto. Il compito della politica e delle organizzazioni sociali é di dare ai giovani perspettive e di rendere possibile una convivenza pacifica – indipendente dalla loro provenienza.

2. La descrizione del problema da parte della “Dolomiten” è fuorviante. Noi, che abbiamo tanta esperienza con giovani e i loro problemi, consideriamo il pericolo proveniente dalla violenza giovanile un problema importante, ma complessivamente così acuto come lo vorrebbe la “Dolomiten” quando scrive che “da mesi bande di giovani girano per l’Alto Adige picchiando” (in tedesco “Seit Monaten ziehen Banden von Jugendlichen schlägernd durch Südtirol”). Condividiamo il parere della Polizia, secondo la quale non si tratta di una tendenza generale.

3. La focalizzazione su “bande di albanesi” trascura la cause e le soluzioni effettive. L’articolo suggerisce, che gli autori di questa “serie di casi di violenza” (“Gewaltserie”) sarebbero cosiddette “bande di albanesi” (“Albaner-Banden”): scrivono che “i suoi membri provengono spesso dall’Albania o altri paesi balcanici” (“die Mitglieder kommen meist aus Albanien oder anderen Balkanstaaten”) e che “le discoteche hanno tutt’oggi problemi con bande di albanesi” (“Probleme mit Albaner-Banden haben die Diskotheken nach wie vor”). Che gli episodi di violenze stanno in connessione con la provenienza dei giovani (oppure quella dei genitori) non è provato. Studi scientifiche dimostrano che problemi di relazione, l’istruzione e lo stato sociale sono i fattori primari di violenza giovanile, non la provenienza. Le spiegazione dei problemi sociali sulla base di argomenti che si riferiscono alla cultura nonché la rappresentazione degli stessi come mero problema di sicurezza pubblica da risolvere con gli strumenti della polizia impedisce una soluzione sostenibile dei conflitti.

4. Il tono razzista della campagna della “Dolomiten” alimenta la spirale della xenofobia in Alto Adige. Gli articolo si avvalgono di immagini razzialmente colorati di “paesi balcanici” e soprattutto albanesi criminali, violenti e arretrati e elevano la xenofobia in Alto Adige a un nuovo livello. Le tendenziose notizie e giudizi globali che ogni giorno si leggono sui quotidiani „Dolomiten“ e „Alto Adige“ non sono altro che violenza strutturale a spese della popolazione delle fascie più deboli. I media e i giornalisti hanno una responsabilità particolare quando descrivono mali sociali e non dovrebbero abbandonare sconsideratamente questo ruolo, indipendentemente per quale motivo questo possa avvenire.

Per tutto questo esortiamo i responsabili a fare una rettifica e ad applicare maggiore accortezza. Inoltre preghiamo tutti gli alto atesini di opporsi in modo risoluto a questa campagna diffamatoria sia nelle reti sociali e che nel proprio ambiente personale.


Unterzeichnet von  Integration Rock, Rock the Lahn, Brennerbasisdemokratie, Südtiroler HochschülerInnenschaft, Antifa Meran, OstWestClub, Miracle Hill Festival, Shanti Powa, Zigori Media, Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste,  Ghosttown Festival Prad, Gleeman Members, Jumpout Openair Eppan, Jokerface, Brigata GialloRossa, Curva Sud Obermais

mercoledì 29 maggio 2013

Brigata GialloRossa gegen Frei.Wild!!

Immer wieder und immer öfter wird in den Medien und auf der Straße von der lokalen Deutschrockband Frei.Wild gesprochen und immer wieder kommt einem das Kotzen! Wir kennen diese Band schon seit lange vor deren Berühmtheitsaufschwung und wir wussten auch schon lange über die Vergangenheit der Band bescheid, wussten auf welchen Konzerte sie hier spielen bzw. welche Leute da vorwiegend im Publikum sind. Die Band ist hier aber auch erst nach dem großen Erfolg in Deutschland richtig populär geworden, davor hatten die hier kleine und sehr wenige Konzerte. 
Außerdem kotzt uns der Werdegang der Band an, die sich drehen wie eine Fahne im Wind immer auf der Suche nach dem großen Erfolg. Wenn dazu noch Aussagen wie "Frei.Wild gegen Rassismus und Extremismus" und "wir sind weder Nazis noch Antifanten" in einem gleichen Atemzug genannt werden, steigert das deren Ansehen nicht unbedingt.
Als wir neulich allerdings diesen Post auf lichterkarusell.net zur e-mail des „FCSP Fanclub Frei.Wild Südtirol“ lasen, griffen wir uns nach dem anfänglichen Schmunzeln auf die Stirn, ehe wir am liebsten im Boden versanken und still den Satz „ich bin nicht aus Südtirol, ich will nicht aus Südtirol sein“ wiederholten. 
Wir kennen die Geschichte Südtirols sehr gut und auch uns gefällt das Siegesdenkmal in Bozen oder andere faschistische Denkmäler kein bisschen, aber müssen wir darum die deutsche Richtung dieser Scheiße befürworten?? NEIN! Deshalb entschlossen wir uns für ein klares Statement und schließen uns somit den Jungs und Mädels der FCSP-Fans an: Frei.Wild ist nationalistische Kackscheiße – Basta!!

Hier noch der Blog-Eintrag bzw. die e-mail:
http://lichterkarussell.net/frei-wild-fans-beim-fc-sankt-pauli/



martedì 14 maggio 2013

5 Jahre Vienna Wanderers

Wie schön Fußball doch sein kann! Was für Erfahrungen man damit sammeln kann! Welch verrückte Leute man dabei kennen lernen kann! Wie gut man in Verbindung damit doch feiern kann! All dies wurde uns nach dem vergangenen Wochenende wieder einmal deutlich, als wir total verkorkst im Zug hockten und den Rückweg von Wien nach Südtirol auf uns nahmen. Und deshalb auch gleich mal ein Danke an unsere Einhorn-freunde, das Weekend war... naja, einfach nur WOW!
Angefangen bei der Ankunft am Westbahnhof, wo man von einer Hand voll Wienern(und was sonst noch darunter war) abgeholt, mit den Leuten des „Xiberg Xindl“ bekannt gemacht und in die Obdach gebracht wurde, über den Bierkauf und den gemütlichen Beisammen sein am Wiener Prater, nachdem man seine Kleidung von Polen(?) und Franzosen aus Grenoble untersuchen lassen hat, bis hin zum einfach perfekt gelungenen Freitag!

 
Aber jetzt zum Detail: Nach längeren Organisieren entschlossen wir uns, den Trip am Donnerstag Morgen zu starten um am späten Nachmittag ein zu checken und den Abend gemütlich mit den schon Anwesenden zu verbringen. Am Westbahnhof angekommen, warteten schon unsere Freunde auf uns und aufs Xiberg Gsindl und nach der Begrüßung wurden das Gebäck abgelegt und für den abendlichen klein-Umtrunk eingekauft. Es wurden uns gleich die zwei schrägen Vögel der „Diables Bleus“ aus Grenoble(F) vorgestellt (Ne jetez aucun objet par la FENÊTRE! Merci les gars pour enseigner le francais!) und dann wurde nach dem chillen mit Ball und Bier der Wiener Prater unsicher gemacht ehe wir uns im „Schanigarten“ bei einem Song von unserem geliebten Howy ein „Gspritzten“ reinpfefferten. Anschließend beschlossen wir, den Abend mit (wie immer) Bier, Anekdoten(hoi Tobi) und Musik im Uni-campus ausklingen zu lassen. Wir mussten ja Energie sparen, in Anbetracht des bevorstehenden Freitags. Zu schlafen legten wir uns dennoch nicht, denn einige atemberaubende und magenzerfetzende Videos und einigen auf Befehl gerollte Tüten mussten vernascht werden. Augen zu und wieder auf und schon war der Tag da, noch schnell ein originales Wienerschnitzel verdrückt und schon gings Richtung Treffpunkt, wo wir weitere Gäste aus Innsbruck(Wacker Unser) und Linz(Arge Tor) begrüßen und Fi mit jeglichen Stickern dekorieren durften, bevor wir uns auf den Weg zum Stadion machten, wo einige schon seit früher Stunde die Choreos vorbereiteten. Nach blödem Gerede und einigen verdrückten Getränken konnte der Spaß auch schon los gehen und die Choreografie zog sich über den Köpfen der im Heimfan-sektor stehenden Leute, geil oida! Die Stimmung war um längen besser als bei meinen anderen Besuchen und die Motivation war enorm (lag wohl an der bevorstehenden Party), so wurde quasi durchgehend gesungen und nach der Pause, welche sich für uns weniger als Pause erwies, folgte auch schon Choreo Nr. 2(!!). Übrigens stand es 1-1, nach dem sehr umjubelten Führungstreffer in der 10. Minute gabs nach weiteren 15 Minuten auch schon den Ausgleichstreffer der Kapfenberger.


Die zweite Halbzeit begann dann gleich wie die erste und man sang die Vienna erneut zum Führungstreffer(und was für einer!). Der Enthusiasmus auf der Tribüne hatte keinen Halt mehr und auch wenn man nicht wie die „Wilden Falken“ aus Kapfenberg Oberkörperfrei im Regen stand, genoss man jede Minute die verging mit Chören, Dudelsackmusik und augenschließenden Zigaretten. Die letzten 5 Minuten wurden bis zur Ankunft der Mannschaft am Fanblock nach dem Abpfiff mit „We all live in a yellow submarine“ verbracht...wow, Gänsehaut again!
Raus aus dem Stadion, rein in den Bus und ab zur Party(zur Party? Zur Party!). Nach dem beschnuppern der Location, begann der ganze Spaß und ehe man sich versah, gab es ein Stein-Stein-Stein Turnier, Borghetti-runden, Chili con Carne, eine Tanzeinlage, Gesang, Geschrei, Gejammere und und und. Man muss ja nicht jedes Detail erzählen(wär ja auch nicht möglich) und so gings dann gegen 6 Uhr ca. mit Taxi, Bus oder Einkaufswagen nach Hause um sich mindestens einige Stunden aufs Ohr zu legen, bevor man sich am nächsten Tag in den Zug nach Innsbruck setzte um dort noch das Wacker Spiel zu sehen, aber das ist eine andere Geschichte! Danke trotzdem an die Jungs und Mädels von Wacker Unser, welche uns wie immer sehr gastfreundlich empfangen haben! Der Rest des Heimwegs ist dann eigentlich recht uninteressant und so komm ich nun zum Schluss und bedanke mich im Namen aller Brigata-Mitglieder die dabei waren für diesen, dank euch Wanderers, mehr als gelungenen, genialen, phänomenalen, hoitobialen, fenêtrealen,... Wochenende!
Wieder einen Grund mehr um uns aufs nächste mal zu freuen!
BGR+WND forever together!!